Wirksame Hilfe

Lebensqualität trotz Migräne

Migräne kann heute mit Hilfe hochwirksamer Medikamente aus der Triptan-Gruppe recht gut therapiert werden. Obwohl die Ursachen der Krankheit nicht vollständig geklärt sind, bestätigt die Wissenschaft: Der Trigeminus, der 5. Hirnnerv, erweitert über Botenstoffe die Adern. Er ist somit an der Regulierung der Blutgefäße im Gehirn maßgeblich beteiligt.
Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT) ist ein Botenstoff, dessen Anteile sich im Blutplasma während einer Migräneattacke ändern.

Man versucht deshalb, mit anderen Substanzen eine ähnliche Wirkung zu erzielen wie Serotonin. Triptane beispielsweise verengen die Gefäßwände und wirken entzündlichen Prozessen entgegen.

Moderne Medikamente als wirksame Hilfe

Mittlerweile stehen eine Reihe von Medikamenten zur Verfügung, so die Gruppe der Triptane, die in ihren Eigenschaften deutlich verbessert wurden. So wird eine individuelle, auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmte Behandlung ermöglicht.

Triptane gelten als die wirksamste Behandlung gegen Migräneattacken!

Später entwickelte Triptane gelangen besser über die Blut - Hirn - Schranke, werden sehr schnell im Magen-Darm-Trakt aufgenommen und wirken auch bei schweren Attacken. Auch die neueren Darreichungsformen von Triptanen versprechen weitere Vorteile für Migräne-Patienten.

Deutliche Wirkung bereits nach 30 Minuten

In zahlreichen Studien konnte gezeigt werden, dass es nach Einschätzung der Patienten bereits eine halbe Stunde nach der Medikamenteneinnahme zu einer merkbaren Schmerzreduktion und Minderung der Nebenwirkungen wie Übelkeit, Licht - und Lärmempfindlichkeit kommt.
Innerhalb von zwei Stunden sollte die Attacke soweit abgeklungen sein, dass Sie ihre übliche Tätigkeit ohne maßgebliche Beeinträchtigung wieder aufnehmen können.

Bequemere Einnahme von Migräne-Medikamenten

Viele Migräniker klagen über Übelkeit und Erbrechen. Eine kassenfreie Schmelztablette, die sofort auf der Zunge zergeht, erleichtert den Betroffenen die Einnahme auch ohne Wasser bereits bei den ersten Anzeichen einer Migräneattacke. Damit sind die Patienten unabhängig vom Ort, ob im Konzert oder der U-Bahn, die Tablette kann sofort eingenommen werden.

Die deutlich schnellere Wirkung eines Nasensprays ist gegenüber der Tablette in aktuellen Studien nachgewiesen. Die direkte Aufnahme über die Nasen-Rachenschleimhaut bewirkt einen schnellen Anstieg der Plasmakonzentration unmittelbar nach Verabreichung und ist besonders für Patienten von Vorteil, die  einen schnellen Wirkungseintritt brauchen, oder die wegen Übelkeit und Erbrechen keine Tabletten schlucken können.
Die im Jahr 2004 in Paris vorgestellte weltweit größte Migränikerbefragung ergab, dass Triptane in Nasensprayform bei Patienten große Zufriedenheit erreichten und sehr gut verträglich sind.

Triptane sollen möglichst früh, also gleich bei den ersten Anzeichen einer Migräne, eingenommen werden. So lässt sich eine optimale Wirkung erzielen. Wegen ihrer gefäßverengenden Wirkung sind sie für Patienten mit Durchblutungsstörungen und Bluthochdruck und bei anderen im Beipackzettel angeführten Krankheiten nicht geeignet.

In der Schwangerschaft dürfen Triptane nicht eingesetzt werden. Je nach Intensität der Migräneattacken muss der Arzt entscheiden, welche Präparate für die einzelnen Patienten am besten geeignet sind

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